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Fahrräder auf dem Vormarsch

November 20th, 2011 by alex

Wer in der Großstadt unterwegs ist, dem wird sicherlich auffallen, wie viele Fahrräder hier unterwegs sind - Tendenz steigend. Wo man mit dem Auto kaum noch vorwärts kommt, spielt das Rad eine große Rolle: vorbei am Ampelrückstau geradelt, erreicht man in der Stadt sein Ziel mit dem Fahrrad weitaus schneller. Schon mehr als 69 Millionen Fahrräder werden in Deutschland genutzt und pro Jahr werden rund vier Millionen Räder verkauft. Selbst die Bundesregierung macht sich nun so ihre Gedanken, was angesichts der steigenden Spritpreise, Verkehrs-Kollaps und der Umweltprobleme nicht weiter verwunderlich ist. So soll zum Beispiel das Verleihnetz ausgebaut werden. Bis 2012 werden neun Projekte umgesetzt, die rund 13 Millionen Euro kosten und bei denen eine Verknüpfung von Fahrrad mit Bus und Bahn stattfinden soll. Ein neuer Fahrradboom ist aber auch durch die interessanten Entwicklungen in Bezug auf das Elektrorad entstanden. Das Pedelec ging im Jahr 2007 mehr als 70.000 Mal über den Ladentisch. Inzwischen sind es mehr als 300.000 Elektrofahrräder, die über den Fachhandel verkauft wurden. Allerdings ist solch ein Elektrorad auch nicht eben billig, es kann bis zu 3000 Euro kosten. Dennoch sind weitere Absatzssteigerungen zu erwarten.

Überhaupt ändern sich die Vorlieben der Verbraucher immer wieder, das betrifft auch die Modellwahl bei den Fahrrädern. Geblieben ist aber die Vorliebe für Trekkingbikes, die immer noch am häufigsten verkauft werden. Ein Aufschwung ist aber auch bei den Cityrädern zu sehen. Die Mountainbikes profitieren immer noch von den zahlreichen Neuerungen und können sich so auf eine feste Schar von Fans stützen.

Der Trend in den letzten Jahren ging dahin, dass auch etwas mehr Geld ausgegeben wurde, wenn jemand ein Fahrrad kaufen wollte. Dies scheint sich auch so fortzusetzen, denn das Fahrrad ist für die meisten Menschen nicht mehr nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Mittel für die Einstellung zu Umwelt und Leben überhaupt.

Für die Fachhändler stellt sich nun die Aufgabe, Markenpolitik zu betreiben. Nur wenige Fahrradfahrer kennen die einzelnen Marken überhaupt, wie Konsumentenbefragungen ergeben haben. Bekannt sind zwar die deutschen Marken Kettler, Hercules und Pegasus, allerdings zeigt sich in dieser fachlichen Unkenntnis, dass die Menschen beim Fahrradkauf nicht zwingend auf den Herstellernamen achten. Den Fachhandel wird das kaum stören, er zeigt sich erfreut über den steigenden Bedarf an Beratung der Menschen, die ein Fahrrad kaufen möchten. Das ist sogar beim Internetverkauf der Fall. Das Internet spielt als Möglichkeit zur Informationseinholung eine große Rolle, denn viele Kunden holen sich Vorinformationen aus dem Netz und gehen dann erst zum Fahrrad Fachhändler. Dieser Informationsbedarf ist übrigens vor allem beim Pedelec sehr groß, denn viele Menschen haben davon zwar schon etwas gehört, allerdings keine wirkliche Ahnung, was es damit auf sich hat.

Versicherung im Job

November 19th, 2011 by alex

In Deutschland existiert ein Gesundheitssystem, das auf zwei Säulen ruht – der GKV und der privaten Krankenversicherung. Beide haben ihre Wurzeln in den Sozialgesetzen des 19. Jahrhunderts. Trotz eines gemeinsamen Ursprungs unterscheiden sich beide Versicherungssysteme in wesentlichen Punkten. Viele Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, egal ob Busfahrer, Krankenpfleger, Ingenieure oder Techniker, sehen in der PKV zum Beispiel die bessere Alternative, da sie dem Versicherten einen umfangreichen Leistungskatalog bietet. Die Unterschiede zwischen PKV und GKV gehen aber viel weiter.

PKV: Beitrag vs. Leistung

Anders als die GKV, deren Beitrag sich anhand des Einkommens orientiert (aktueller allg. Beitragssatz; Stand 04/2011: 15,5 Prozent), beruht die Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung auf anderen Grundlagen. Es spielen für den Einstiegsbeitrag unter anderem das Alter, der Gesundheitszustand, die versicherten Leistungen und das Geschlecht (laut EuGH müssen bis Ende 2012 Unisex-Tarife auf dem Tisch liegen) eine Rolle.

Daher können gerade gut verdienende, gesunde Versicherte in der PKV im Vergleich zur GKV erhebliche Summen beim Beitrag sparen. Im Gegenzug können die Beiträge in der privaten Krankenversicherung aber beträchtlich steigen. Wie sieht es aber mit den Leistungen in der PKV aus?

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, deren Leistungsrahmen relativ starr vorgegeben ist, können in der PKV die Versicherten aus einem breiten Leistungsspektrum wählen. Und sich so eine individuelle Krankenversicherung aus Chefarztbehandlung, Ein- oder Zweibettzimmer und hochwertigem Zahnersatz zusammenstellen. Allerdings hat dieser Pluspunkt seinen Preis.

Keine Familienversicherung in der PKV

Die private Krankenversicherung punktet vor allem im Bereich der individuellen Leistungsgestaltung. In einem Punkt steht sie allerdings hinter der GKV zurück. In der PKV fehlt ein Tarifmodell, das mit der Familienversicherung vergleichbar wäre. Insbesondere Eltern müssen daher noch genauer vergleichen, ob sie tatsächlich den Schritt in die private Krankenversicherung wagen.

Kurzfristige Geldanlage…

Mai 21st, 2011 by alex

Häufig möchte man Geld kurzfristig festlegen. Entweder entscheidet man sich für Tagesgeld, welches täglich verfügbar ist, aber dennoch gute Zinserträge bringt oder aber für Festgeld - z.B. Bank of Scotland Festgeldanlagen. Hier wird das Geld etwas länger “angelegt”, dafür sind die Zinsen enorm hoch und lukrativ. “Lange” ist hierbei allerdings ein variabler Zeitraum. Festgeld muss nicht über Jahre angelegt werden, auch kurzfristige Anlagen sind möglich.

Tagesgeld hat bei Geldanlagen den Vorteil, dass täglich über Summen verfügt werden kann. So steht auch spontanen Käufen nichts mehr im Wege. Tagesgeld - Konten sind häufig kostenlos und bringen im Vergleich gute Zinserträge ein. So arbeitet das Geld auch, wenn man mal nichts ausgeben möchte. Heutzutage sollte man jeden Euro nutzen, deswegen ist es ein absoluter Vorteil, auch die normalen Einnahmen mit hohen Zinsen zu belohnen. Sollte man aber doch mal einen größeren Betrag brauchen, so kann man diesen leicht vom Tagesgeldkonto abheben.

Beim Festgeld - Konto ist der Anlagenzeitraum dagegen fixer. Zwar kann man auch hier zwischen vielen Varianten wählen, dennoch liegen die Laufzeiten zwischen 1 Monat und 10 Jahren. Dafür erreicht man mit Festgeld enorme Summen nur durch die Zinsen. Es ist also immer eine Überlegung wert, ob man Gelder kurzfristig braucht oder noch ein wenig warten kann. Gerade in der heutigen Zeit ist es beneidenswert, wenn man Rücklagen aufbauen kann und so immer ein wenig Geld in der Hinterhand behält. Es ist doch eine Freude, wenn man weiß, dass das Festgeld von alleine vermehrt, ohne das man etwas tun muss.

Allgemein sind Geldanlagen immer eine heikle Angelegenheit. Werbung und Angebote sprießen wie Pilze aus dem Boden, sodass man schnell den Überblick verliert. Ein individueller Vergleich kann also nicht schaden. Schließlich ist die Wahl einer Geldanlage allgemein abhängig vom Einkommen, den persönlichen Wünschen und den Ausgaben.Natürlich kann man sich auch für beide Varianten entscheiden. So nutzt man Tagesgeld einfach im Alltag und legt sich parallel ein nettes Polster zu.

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